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Werder Bremen – Hertha BSC Berlin (11.Spieltag)

1.November.2008 Kommentare: 0

Werder Bremen, die Nr. 1 im Norden! Hertha BSC Berlin

Werder Bremen – Hertha BSC

Von der “chronischen Mittelmäßigkeit Herthas” war in den letzten Wochen ebenso wenig zu sehen, wie von der hochklassigen Qualität Werders (wir berichteten über den Problemball von Werder Bremen und über die Rache der Ex-Bremer). Schlüsselspieler bei Werder Bremen kehren wieder zurück: Tim Wiese, Diego und Claudio Pizarro. Der Berliner Torhüter Drobny, zuletzt sehr sicher, fehlte heute und wird ersetzt durch den 20-jährigen Deütanten Christopher Gäng. Im Sturm von Hertha BSC Berlin endlich wieder beide Stürmer: Voronin und Pantelic. Nach 14 Minuten dann das 1:0 für Werder. Diego mit einer Ecke, Gäng pariert, der serbische Spieler Gojko Kacar bekommt den Ball an den Kopf und schießt ins eigene Tor. Eigentor! 6 Minuten später, 20. Spielminute das 2:0 für Werder, Traumtor durch Diego (Lupfer, Brustannahme, Seitfallzieher) nach Vorarbeit von Superstar Mesut Özil. Sagenhaft, das ist alte Werder-Qualität und vermutlich das Tor des Monats! Auch in der Folgezeit mit viel Bremer Spielfreude: der Stand ist gerechtfertigt, ganz klar. Dann 42. Minute das 3:0 durch den Schweden Markus Rosenberg nach Ecke Torsten Frings und Rechtsschuss durch Abwehr-Spieler Per Mertesacker. Der Moderator will “ein Ei über die Partie schlagen”, das Ding nimmt Werder wohl mit nach hause, die drei Punkte scheinen sicher! Kein guer Einstand für den Debütanten im Berliner Tor, Christopher Gäng. Pausenpfiff, glückliche und erfolgreiche Bremer gehen in die Kabine.


Zweite Halbzeit: unveränderte Aufstellung. Das verwundert, da die Berliner Offensive nicht einen Torschuss in der ersten Hälfte hatte… Aufregung in der 50. Minute, Tor für Hertha, aber deutlich Abseits. Abspielfehler in der Berliner Defensive. Diego schaltet in Millisekunden und bedient Claudio Pizarro, der ist eiskalt, zieht ab und verwandelt zum 4:0, Gäng chancenlos. Ein Werder-Ergebnis, wie man es gewohnt ist in der 60. Minute. Doch Hertha schafft dann doch den Anschlusstreffer und schießt durch Cicero: 4:1, ein Tor aus dem Nichts! Im Anschluss Minute Nr. 85, Kopfballtor und 7. Saisontreffer für “Pizza” nach Zuspiel von Frank Baumann: 5:1. Das ist dann auch das Endergebnis.

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