

Commerzbank-Arena. Hier treffen sich die exakt tor- und punktgleichen Mannschaften der Eintracht und der 96er – wörtlich: auf Augenhöhe. Forssell ist verletzt, deswegen stürmt Hanke von Beginn an. Huszti und Bruggink sind fit und spielen im Mittelfeld. Hecking will das „Auswärts-Schlaffi-Syndrom“ ablegen, sagt er.
24.Minute und die Eintracht schießt durch Liberopoulos das 1:0! (viertes Saisontor). Der Grieche mit der Rückennummer 10 war da einfach schneller nach dieser Standardsituation und konnte sich gegen passive Niedersachsen durchsetzen. Kein guter Tag für Hannover 96, denn in der 42. Minute nach Flanke von Fink, Schuss von Fenin und Abstauber des Abprallers durch Russ: 2:0!
Anpfiff zur zweiten Hälfte. Pröll hat sein Comeback in dieser Saison, denn er kommt für den verletzten Nikolov ins Tor. Pröll war zuletzt lange verletzt gewesen: wir wünschen ihm alles Gute für sein erstes Spiel seit langem. Angeblich ist die Eintracht ja an Hanke dran, aber heute kann der Hannoveraner und Ex-Wolfsburger nicht überzeugen; ob er wohl ein Durchreiche-Spieler wird? Die Weißen von Dieter Hecking bleiben insgesamt uneffektiv. Dann in der 80. Minute jedoch: Entscheidung auf Elfmeter, weil Hanke im Strafraum durch einen Frankfurter zu Fall gebracht worden sein soll. Der Schiedsrichter berät sich mit seinen Assistenten und nimmt die Entscheidung zurück: nur Torabstoß! Eine gute Entscheidung, das war nämlich nie und nimmer ein Foul! Funkel kann sich beruhigt wieder hinsetzen. Noch beruhigter kann Funkel sein, als Liberopoulos das 3:0 macht! Und kurze Zeit später macht Fenin sein viertes Saisontor und das 4:0 für Frankfurt. Die 96er in der Abwehr wirklich katastrophal und somit verlieren die Niedersachsen am Ende zu Recht in solcher Höhe.