

Ohne Mario Gomez trat der VfB Stuttgart heute im Stadion der Freundschaft an. Und siehe da: plötzlich geht es! Schon in der 4. Minute fiel das erste Tor für die Schwaben durch Roberto Hilbert nach schöner Vorarbeit von Marica. 0:1.
Es war in der direkten Folge Jens Lehmann zu verdanken, dass die Mannschaft von Prasnikar nicht den Ausgleich erzielte, Torschüsse in der 14., 15. und 19. Minute hätten gut zum 1:1 führen können. Offensiv hatte der VfB das Tempo komplett rausgenommen und ließ viel zu. Sörensens 100%ige Chance in der 37. Minute war noch eine Cottbusser Großchance, aus der nichts wurde. So ging die Partie mit dem 0:1 in die Halbzeitpause.
Bis zur 63. Minute das gleiche Bild: einfallslose Suttgarter konnten ihre Führung nur halten, weil die drückenden Cottbusser letzten Endes doch nicht konsequent genug im Abschluss waren. Eine abgezockte Mannschaft wie der VfB kann dabei natürlich schnell umschalten und kontern, so dass die Schwaben in der 63. Minute nach Vorarbeit von Cacau und Schuss von Simak den Vorsprung auf 0:2 ausbauen konnten.
Die Hausherren, die bislang auch Herren der Partie waren, brachen nach diesem Rückstand sichtlich ein, so dass Stuttgart keine Mühe hatte, 5 Minuten später durch einen weiteren Konter die Vorentscheidung zu erzwingen: 0:3 – wieder nach Vorarbeit von Cacau, dem vielleicht besten Mann der Babbel-Elf. Diesmal war es Khedira, der vollstreckte.
Die Partie war damit in der 68. Minute gelaufen. Während Energie sich aufgab, verwaltete Stuttgart den Sieg souverän über die letzten zwanzig Minuten hinweg. Drei Punkte für Stuttgart, die hier eine insgesamt eher durchschnittliche Leistung boten, aber dann auf Grund ihrer Konterstärke (und mit ein bisschen Glück) siegten. Eins ist klar: für den schönen Fußball der Vorsaison ist Stuttgart zur Zeit nicht zu haben, aber drei Punkte sind drei Punkte…
Nächste Woche geht es gegen Bayern München im heimischen Stadion, während der FC Energie mit Bayer Leverkusen einem weiteren Hochkaräter begegnet.