

Seine Mannschaft sei “wie blockiert, wie gelähmt” gewesen, sagte VfB-Teamchef Markus Babbel in einem Interview nach der desaströsen Leistung seiner Mannschaft im DFB-Pokal-Spiel gegen den FC Bayern München am gestrigen Dienstag. Die Schwaben kassierten eine 1:5-Klatsche im heimischen Stadion. Das Ehrentor für den VfB erzielte Gomez erst in der Schlussphase, als die starken Bayern sichtlich den Druck aus der Partie genommen hatten.
Die gut aufgelegten Bayern versäumten es nicht, schon früh das Spiel an sich zu reißen. In der 14. Minute erzielte Bastian Schweinsteiger mit einem ansehnlichen Rechtsschuss das 0:1, sein Teamkollege Franck Ribery keine zwei Minuten später nach einer Vorlage von Toni mit links das 0:2. Kurz vor der Halbzeit tauschten Toni und Ribery noch einmal die Rollen: diesmal bereitete der Franzose vor und der Italiener versenkte das Leder in Lehmanns Tor: 0:3.
Ein rabenschwarzer Tag für die Schwaben, die nicht wirklich überzeugend aus der Kabine kamen – ein Abseitstor von Marica in der 47. Minute war die beste Szene für den VfB so weit… Als Jens Lehmann den großartigen Zé Roberto im Strafraum von den Beinen fegte, gab es natürlich einen Foulelfmeter, da war nicht dran zu rütteln. Schweinsteiger führte aus und verwandelte sicher zum 0:4 (55.Minute). Die Partie war vier Minuten später endgültig entschieden, als nach Pass von Toni Zé Roberto ein schönes Tor aus mittlerer Distanz erzielte: das 0:5.
Die Bayern spielten nun auf Spaß, die Schwaben gegen das Elend. Die Partie sah einige Torchancen auf beiden Seiten, bis schließlich der glückliche Ehrentreffer fünf Minuten vor Schluss gelang, Gomez erzielte das 1:5. Babbel dazu: “Wir hatten einfach Angst und konnten den Respekt zu keinem Zeitpunkt des Spiels ablegen. Wir hatten keine Ordnung im Spiel und haben auch keine Zweikämpfe angenommen. Dementsprechend hoch haben wir verloren.”